Instandsetzung Marbach

Die Fassade wird angerüstet. Foto: Ines Baur
Die Fassade wird angerüstet.

Unser Freizeitheim in Marbach auf der Schwäbischen Alb liegt dem JRK sehr am Herzen. Es ist ein Selbstversorgerhaus, d.h. jede Gruppe muss das Haus sauber hinterlassen. Das klappt leider nicht immer.

Deshalb ist einmal im Jahr Grundreinigung incl. Fenster putzen angesagt. Das komplette Geschirr durchspülen, die verklebten Pfannenböden schrubben und die Wände in den Sanitärräumen mit dem Dampfreiniger bearbeiten. Alle Vorhänge und Leintücher wandern in die Waschmaschine und die Heizkörper werden durchgepustet. Die Putz- und Küchenschränke schreien quasi jedes Mal nach Säuberung und Sortierung. Mein persönliches Drama ist immer das Saugen unter den Betten. Keine Ahnung, wie sich da dieser Müll ansammeln kann. Wobei das nicht mein eigentliches Problem ist – es sind die Spinnen…

Die Spiele sind oft nicht mehr komplett, leider gehen die Mieter manchmal nicht pfleglich damit um. Das ist die Aufgabe von Susanne, sie bringt alles wieder in Ordnung, bzw. entsorgt einiges.

„Kleinigkeiten“ wie alle Stühle und Tische im Seminarraum verleimen, das Schuhregal lackieren, Sockelleisten anbringen und diverse Streicharbeiten liefen so nebenher.

Die eigentliche Hauptaufgabe war die Renovierung der Westseite. Das Holz teilweise verfault und die Farbe abgeblättert. Ohne Gerüst ging gar nichts. Freitags hat es in Strömen geregnet, also hat uns dieser Tag schon mal gefehlt. Schleifen, streichen, Leisten anbringen, Acrylfugen setzen, wieder streichen, trocknen lassen und nochmal streichen. Zuletzt ging es nur noch mit der Ausleuchtung meines tollen Akku-Baustrahlers aus Italien. Wir hätten zwar Alternativen mit Strom gehabt, aber lasst mich halt auch mal stolz auf mein Equipment sein.

Meine Hose mit unzähligen Farbflecken (entsprechend Vorgaben vom Denkmalschutz) ist entsorgt und mein Dampfreiniger braucht diverse Ersatzteile. Mein nigelnagelneuer Staubsauger (ohne Beutel) durfte auch auf die Alb reisen, leider sieht er jetzt etwas lädiert aus. Sklaventreiber Toni hat uns jeden Abend bis 23 Uhr zur Arbeit angetrieben. War schon anstrengend, aber die Party hinterher und vor allem seine leckere Verpflegung hat alles entlohnt. Jederzeit wieder!

Dankeschön an alle Helfer – es war mir ein Vergnügen mit euch!

Ines Baur

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