JRK goes Rettungshunde

Gruppenbild JRK und RHB. Foto: Sascha Geißler
Gruppenbild JRK und RHB.
Verstecken für die Rettungshunde. Foto: Sascha Geißler
Verstecken für die Rettungshunde.

Die Aufregung stieg, als wir auf den Hof der Rettungshunde fuhren. Kaum aus dem Auto ausgestiegen, wurden wir von den zahlreichen Fellnasen freudig in Empfang genommen und beschnuppert.

Die DRK Rettungshundestaffel (RHB) Nürtingen-Kirchheim/Teck hat uns eingeladen um die Arbeit der Hunde und der Hundeführer näher kennenzulernen. Gerne haben wir diese Einladung angenommen und uns umgeschaut. Die Wendlinger und Kirchheimer JRK Kids waren gespannt auf das Können der Hunde.

Zuerst durfte sich jeder in einem kleinen Häuschen verstecken und der Hund musste uns finden und dem Hundeführer zeigen wo wir sind. Aber Hunde können ja nicht sprechen. Wie also zeigen die Hunde dem Hundeführer wo die vermisste Person ist?

Dies kann auf zwei Arten geschehen:

Zum einen gibt es die Verbeller, die die gesuchte Person mit Bellen anzeigt.

Zum andere gibt es die sogenannten Bringsler, die nicht bellen sondern ein Bringsel in den Mund nehmen und so dem Hundeführer anzeigen, dass sie jemanden gefunden haben.

Menschen die Angst haben, sich verlaufen oder verletzt haben, schwitzen. Genau diesen Geruch nimmt der Hund schon von weiten auf und kann so die Person finden. Je günstiger der Wind steht, desto weiter kann der Hund diesen Geruch aufnehmen.

Die Nase eines Hundes hat ungefähr 200 Millionen Geruchszellen (zum Vergleich: wir Menschen haben ca. 25 Millionen Geruchszellen) und ist somit mindestens 40 Mal so effektiv wie die Nase eines Menschen.

Blaulicht ist immer interessant, da darf die Besichtigung der Einsatzfahrzeuge der Rettungshundestaffel natürlich nicht fehlen. Allerhand findet man im Auto: Handlampen, Funkgeräte, Kompanten und GPS Geräte werden für die Einsätze benötigt um sich im Wald zurecht zu finden.

Dann ging es endlich in den Wald. „Suchen und Helfen“ bekommt der Hund gesagt und legt mit der Arbeit los. Damit er natürlich jemanden finden kann, haben wir uns im Wald versteckt. Mal sehen ob er uns findet.

Man hört ihn im Wald laufen, die Schritte kommen näher und die Glocke die er bei sich trägt auch. Glocke? Jeder Hund hat eine Glocke an seiner Kenndecke. Sie ist dazu da Wildtiere zu vertreiben und der Hundeführer kann so die grobe Richtung einschätzen wo sein Hund gerade sucht.

Gefunden, der Hund fängt an zu bellen. So lange bis der Hundeführer kommt. Für die erfolgreiche Suche wird der Hund natürlich auch belohnt. Lecker Saitenwürstchen oder Leberwurst gibt es.

Alle vermissen Kinder wurden gefunden und so war der Nachmittag ein voller Erfolg.

Vielen Dank an die Hunde und Hundeführer für diese interessante Vorführung.

Sascha Geißler

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